Die politischen Zielsetzungen auf EU-, Bundes- und Landesebene zur Treibhausgasneutralität schaffen einen bedeutenden Rahmen für die nachhaltige Entwicklung öffentlicher Verwaltungen in Deutschland. Mit dem Ziel, bis 2030 oder spätestens 2050 klimaneutral zu werden, setzen sich zahlreiche Behörden, Städte und Institutionen aktiv für den Klimaschutz ein. 

Insgesamt betrifft dieses Ziel mehrere tausend Behörden mit über vier Millionen Beschäftigten in Deutschland. Diese strategische Ausrichtung zeigt den hohen Stellenwert nachhaltiger und klimafreundlicher Verwaltungspraxis auf allen politischen Ebenen. Für Hochschulen und andere öffentliche Einrichtungen bedeutet dies, aktiv an der Umsetzung mitzuwirken – beispielsweise durch Maßnahmen im Energiebereich, nachhaltige Mobilität und nachhaltige Beschaffung, um die nationalen und europäischen Ziele zur Treibhausgasneutralität zu unterstützen. 

Auch die Verwaltung des Landkreises Holzminden hat sich entschieden, den Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung zu beschreiten und bis 2030 keinen Netto-Treibhausgasausstoß mehr zu verursachen. 

In einem zweitägigen Workshop wurde co-kreativ auf Abteilungsebene überlegt, welche Schritte zu gehen sind, um zunächst auf Abteilungsebene eine Klimaschutzstrategie zu entwerfen, zu erproben und letztlich auf die gesamte Verwaltung zu übertragen.